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Die Unterwassenavigation ist eine sehr schwierige und anspruchsvolle Aufgabe. Zum Vergleich können Sie sich vorstellen; in einem völlig dunklen Raum mit geschlossenen Augen eine versteckte Münze zu finden, und anschließend immer wieder zu der Münze zurück zufinden.
Wir lösen dieses Problem, indem wir in der Randzone des Suchgebietes drei Bojen, deren Standort über die GPS-Koordinaten definiert werden, absenken. Die GPS-Daten werden in den Rechner eingegeben. Die ausgesetzten Bojen senden Signale, welche vom U-Boot empfangen werden und in den Rechner gelangen. Aus den Daten der drei Bojensignale wird über die Achsen X,Y,Z der genaue Standort des U-Bootes automatisch ermittelt, auf dem Bildschirm angezeigt und aufgezeichnet. Diese Aufzeichnungen ermöglichen, jederzeit an einen definierten Punkt, auch Monate später, zurück zu kommen. Die Genauigkeit bewegt sich im 0.5 bis 1 Meterbereich.
Anmerkung: Das gleiche Unterwassernavigationssystem wird auf der Mir 1 und Mir 2 - zwei identische kleine russische Forschungs-U-Boote - verwendet. Beide Boote sind an Bord des russischen Forschungsschiffs Akademik Mstislaw Keldysch stationiert. Bekannt wurden die Mir U-Boote vor allem durch den Film Titanic, in dem sie bei Tauchfahrten am echten Wrack der Titanic in 3.803 Metern Tiefe zu sehen sind.
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